Chalice
Chalice-Korallen – farbintensive LPS für eindrucksvolle Riffakzente
Im Meerwasserhobby werden „Chalice-Korallen“ nicht als eigene wissenschaftliche Gruppe geführt, sondern als Sammelbegriff für mehrere LPS-Gattungen, die flache, schalenartige oder tellerförmige Wuchsformen haben und oft stark fluoreszieren.
Zu den gängigsten Gattungen, die unter Chalice laufen, gehören:
Echinophyllia
Die bekannteste Chalice-Gattung – farbintensiv, flach wachsend, oft mit leuchtenden Augen („Eyes“).
Echinopora
Etwas härter wirkende Struktur, flach bis leicht gewölbt, häufig intensiv grün oder braun-grün.
Oxypora
Dünne, tellerartige Wuchsformen, häufig sehr farbstark und fluoreszierend.
Mycedium
Schalenartige Struktur, manchmal mit abgewinkelten Coralliten („Schnabelkoralle“), farbenfreudig und beliebt im Hobby.
Chalice-Korallen sind relativ robust und wachsen meist langsam (Ausnahmen bestätigen die Regel), benötigen aber moderate Strömung sowie gutes, aber nicht zu intensives Licht. Chalice-Korallen eignen sich ideal, um farbstarke Highlights im Riff zu setzen, wo Licht nicht unbedingt stark ist und sind sowohl für Fortgeschrittene als auch für Einsteiger geeignet.









